Köln: 29.–31.10.2020

#euvend #coffeena
Ein Servcice der euvend & coffeena

Branchen-News

Aktuelle Nachrichten und Trends zur Vending- und Kaffeebranche

Lesen Sie aktuelle Nachrichten und Trends zur Vending- und Kaffeebranche. Informieren Sie sich vor, während und nach der euvend & coffeena über globale Trends in Vending und Kaffee.
Branchen-Akteure kommen zu Wort und gewähren Einblick in ihre Sicht auf die aktuellen Branchen-Themen. Lesen Sie hier, was die Branche bewegt.

Link-Tipps:

https://www.vendingmarketwatch.com/coffee-service/news/21063750/euvend-coffeena-offices-are-the-coffee-houses-of-tomorrow

https://www.comunicaffe.com/offices-are-the-coffee-houses-of-tomorrow-and-ocs-is-moving-the-market/

Digitalisierung und neue Technologiekonzepte – die Vending-Branche ist gewappnet für die Zukunft

Zukunftsweisende Bedienkonzepte und digitale Services gewinnen an Bedeutung

Die Revolution der Verkaufsautomaten beginnt: Automaten galten früher als Lückenbüßer, die als Notlösungen eingesetzt wurden, um Servicelücken kurzfristig zu schließen. Heutzutage erlangen Verkaufsautomaten eine neue Beliebtheit. Sie sind modern, kundenorientiert und aus dem digitalen Zeitalter nicht mehr wegzudenken. Automaten werden heute als autonomer und zeitgerechter Vertriebskanal genutzt. Der Public-Vending-Bereich wächst dabei immer stärker. Doch die Vielfalt der Möglichkeiten ist noch längst nicht vollständig ausgeschöpft und maßgeschneiderte Lösungen sind gefordert. Auf der euvend & coffeena (09.-11.05.2019) präsentieren Unternehmen der Vending-Branche ihre neusten Produkte und Lösungen und zeigen, wo die Reise zukünftig hingeht.

Individuelle, wenn möglich digitale 24/7-Services – das ist es, was Kunden und Verbraucher heutzutage erwarten. Hersteller und Betreiber sind daher gezwungen, Ihr Angebot anzupassen, um den Markt erfolgreich mitzugestalten und den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. Der erste Berührungspunkt eines Verbrauchers am Automaten ist das Bedienfeld. Hier sind noch Tastensysteme üblich, obwohl Touch-Systeme in vielen Lebensbereichen längst zum Standard gehören. Sie können individuell und nutzerfreundlich aufgebaut werden. Allein mit einer moderneren Gestaltung des Bedienfeldes durch größere Touchdisplays lassen sich die Geräte optisch aufwerten. Hinzu kommt, dass weitere Funktionen, wie Visualisierungen, eingesetzt werden können, die das Kundenerlebnis aufwerten.

Touch-Systeme bieten neue kreative Möglichkeiten. „Intuitive Displays können beispielsweise für Werbevideos oder Sonderaktionen genutzt werden, die weitere Umsätze generieren“, führt Oliver Garn, Geschäftsführer und Country Manager Austria/Netherlands der EVOCA Germany GmbH, an. „Moderne Geräte mit Touch-Systemen werden als qualitativ hochwertiger wahrgenommen und der Bedien- und Auswahlprozess ist für den Kunden schneller und einfacher.“ Gert Mulder, Niederlassungsleiter der Animo GmbH sieht ein Ziel der Digitalisierung des Bedienfeldes in der Optimierung der Serviceleistungen: „Der Service für den Kunden kann durch digitale Leistungen wesentlich verbessert werden, zum Beispiel durch den Einsatz von Apps, aber auch durch saisonale Produktangebote und Aktionen wie ‚Happy Hour‘ oder Couponing.“ Dies bedeutet auch, dass es weitere Geschäftsfelder und Vertriebsansätze für Automatenbetreiber geben wird. „Denkbar sind weiterhin Bedienungsanleitungen in Form von Active Movies, die den Nutzer am Automaten unterstützen“, so Mulder. Die Kommunikation mit Kunden wird sich stets weiterentwickeln und neue Möglichkeiten bieten. André Meier, Leitung Vertrieb/Head of Sales der Sielaff GmbH & Co. KG kündigt beispielsweise die Anzeige von Inhaltsstoffen, Nährwerten und Allergenen an, die gerade im Hinblick auf das wachsende Interesse der Kunden für gesunde Ernährung ein nützlicher Service sein kann.

Geht man einen Schritt weiter, kommt die Gesichtserkennung am Automaten ins Spiel. In Zukunft wird mithilfe der Interpretation von Mimik und Gestik dem Nutzer automatisch das gewünschte Produkt vorgeschlagen[1]. Diese zusätzliche Serviceleistung wäre ein Durchbruch in der Branche, ist zukünftig aber durchaus realistisch. In Zukunft werden Serviceleistungen insgesamt optimiert und digitalisiert. „Mit der richtigen Lösung etwa durch eine App können Verbraucher nicht nur sehen, wo sich ein Verkaufsautomat befindet, sondern auch, welche Produkte verfügbar sind“, prognostiziert John Kolthof, Geschäftsführer CCV Easy, eine Marke der internationalen CCV Gruppe CCV Group B.V. von CCV Easy. „Weiterhin geben die erschlossenen Daten Hinweise auf das Verbraucherverhalten, wodurch Service und Support weiter verbessert und effizienter gestaltet werden können.“

Nicht zuletzt spielt die Zahlungsmethode für den Verbraucher eine wichtige Rolle. In allen Bereichen des Handels geht der Trend hin zu modernen Zahlmethoden, wie dem bargeldlosen Zahlen und Mobile Payment. Dies sollte auch in der Vending-Branche aufgegriffen werden. „Die Kunden suchen immer mehr nach einem Hi-Tech-Automaten, der die bestmögliche Benutzererfahrung bietet. Am Automaten von Magex ist es beispielsweise möglich, mit Bargeld und Kreditkarte, aber auch mit der Smartphone-App, QR-Codes oder Promotion-Codes zu bezahlen“, erklärt Mauro Maule, CEO der Magex srl. Je nach Einsatzbereich sollte über weitere Methoden der Bezahlung nachgedacht werden. „Im Fall von Büro-Automaten wäre sogar eine Abrechnung über das Gehalt möglich“, so Hansjürg Marti, Geschäftsführer Schaerer Deutschland GmbH.

Auch für das Automaten-Management entwickeln sich neue Trends ganz im Sinne der Digitalisierung. Gefordert sind intelligente Systeme, die beispielsweise automatische Meldungen an den Automaten-Betreiber senden, wenn eine Wartung ansteht oder Störungen auftreten. Im Idealfall ermittelt der Automat Wartungsintervalle abhängig von der Nutzung des Geräts. Die Entwicklung am Markt geht dahin, neue Analyse- und Auswertungsfunktionen einzusetzen, die die Wirtschaftlichkeit des Automaten berechnen oder Verkaufsbilanzen darstellen können. „Die Schaerer Deutschland GmbH präsentiert auf der euvend & coffeena ein System, das Informationen dazu bereitstellt, welche Getränke am stärksten nachgefragt werden, zu welchen Zeiten am meisten Kaffee verkauft wird oder – bei Filialisten – wie sich die Performance einzelner Standorte darstellt. Auf Basis dieser Daten können verschiedene Maßnahmen eingeleitet werden, wie das Aufschalten gezielter Werbeaktionen auf die Maschinendisplays oder die Anpassung des Getränkeportfolios gemäß Kundenvorlieben“, so Geschäftsführer Hansjürg Marti. Eine weiterhin zu erwartende Entwicklung ist, dass Automaten Daten senden, mithilfe derer die Konstanz der Getränkequalität untersucht und Fehlerquellen identifiziert werden können.

Sicherheit und Nachhaltigkeit spielen heutzutage ebenfalls eine große Rolle. Bei all den Vorteilen, die ein smarter Automat mitbringt, sollte der Schutz vor Hackern, z. B. durch eine sichere Internet-Verbindung, berücksichtigt werden[2]. Der Einsatz ressourcenschonender Technologien etwa zur Wasseraufbereitung kommt bei Kunden gut an und schont die Umwelt. Bei allen Neuerungen sind sich die Aussteller der euvend & coffeena jedoch in einem Punkt einig: die hohe Qualität der Produkte bleibt weiterhin der wichtigste Maßstab für Kunden und Verbraucher. „Qualität wird Trend bleiben, denn wer auswärts isst und trinkt, erwartet diese einfach“, erklärt Matthias Molnar, Sales Director DACH Professional Filter Products der BRITA GmbH.

1 Vgl. https://www.camatec.de/was-digitalisierung-im-snackautomaten-fuer-den-verbraucher-bedeutet (01.02.2019) .
2 Weitere Informationen: https://www.industry-of-things.de/intelligent-vending-machines-trend-auf-dem-vormarsch-a-768014/ .
Bildmaterial der Zitatgeber: https://bit.ly/2WGu0CG

Koelnmesse – Global Competence in Food and FoodTec: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Ernährungsmessen und Veranstaltungen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln und Getränken. Messen wie die Anuga, die ISM und die Anuga FoodTec sind als weltweite Leitmessen etabliert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern auch in weiteren Wachstumsmärkten rund um die Welt, z. B. in Brasilien, China, Indien, Italien, Japan, Kolumbien, Thailand, den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Arabischen Emiraten Foodmessen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Mit diesen globalen Aktivitäten bietet die Koelnmesse ihren Kunden maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

Weitere Infos: http://www.global-competence.net/food/

Anmerkung für die Redaktion:
Fotomaterial der euvend & coffeena finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet unter www.euvend-coffeena.de im Bereich „Presse“. Presseinformationen finden Sie unter www.euvend-coffeena.de/Presseinformation . Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

Vending Management Ausgabe 1-2019 - 11 Fragen an Stefanie Mauritz

Frau Mauritz, die Eu’Vend und Coffeena gehen zusammen mit dem BDV und der EVA zum fünften Mal in Folge eine Kooperation mit der Koelnmesse ein. Wie kam es dazu?

Der BDV als Bundesverbandes der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V. und EVA als Europäischer Vending-Verband sind die zentralen Partner, die von Beginn an als Sprachrohr und zentrale Organe der deutschen und der europäischen Vendingbranche bei der euvend & coffeena dabei sind und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Branche sowie ihrer Messe unterstützen und mittragen.

Was ist 2019 neu?

Die euvend & coffeena wird sich 2019 noch mehr an die Bedürfnisse der Besucher ausrichten. So werden wir das gastronomische Angebot in Form von Food Trucks und Vending-Lösungen erstmals in die Halle integrieren, um den Besucher durch kurze Wege einen noch effizienteren Messebesuch zu ermöglichen. Darüber hinaus werden neue Themen auf der Messe vorgestellt.

Auf welche Highlights können sich die Besucher in diesem Jahr auf der Messe freuen?

Marktexperten aber auch die Austeller der euvend & coffeena sehen im Bereich OCS große Chancen für Wachstum, denn ein Viertel des jährlichen Kaffeegesamtkonsums wird bereits außer Haus getrunken – Tendenz steigend. Volumenmäßig macht der Arbeitsplatz dabei etwa zwei Drittel des Out-of-Home-Vertriebsmarktes aus. In Deutschland bieten bis jetzt knapp 60 Prozent der Arbeitgeber in ihrem Unternehmen Kaffee an – sei es kostenlos oder kostenpflichtig. Damit gibt es bei 40 Prozent der Arbeitgeber noch keine professionelle Kaffeeversorgung. Hier ist also noch sehr viel Potenzial. Hinzu kommen sich ändernde Arbeitswelten, flexiblere Arbeitszeitmodelle, neue kollaborative Räumlichkeiten sowie der Anspruch der Mitarbeiter oder des Kunden an eine hochwertige Versorgung mit Heiß-, Kaltgetränken und auch Snacks im Unternehmen. Ein guter Kaffee steht hier natürlich ganz oben auf der Liste. So werden Büros zukünftig zu neuen Kaffeehäusern.

Neben dem aktuellen Trend Office Coffee Service wird das Thema Premiumisierung von Angeboten zur kommenden euvend &coffeena stärker thematisiert werden. Hier sind amerikanische Kaffeehausketten das Vorbild für eine höhere Qualität von Vending-Angeboten und gleichzeitig auch höhere Margen. Außerdem dürfen sich die Fachbesucher auf neue Lösungen in den Bereichen der Telemetrie und des Payment freuen.

Die Plastikdebatte ist ja aktuell in vollem Gange. Wie wird das Thema Becher denn auf der euvend angegangen?

Das Thema Becher wird insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit in den Fokus rücken. Die ausstellenden Unternehmen stellen zu diesem Thema erste neue Ansätze vor und diskutieren im Rahmen des Eventprogramms, wohin die Reise gehen wird.

Die neue Office Lounge widmet sich dieses Jahr besonders dem Thema OCS. Was wird dort zu sehen sein?

Beim Thema OCS wird üblicherweise über Kaffee gesprochen. Und Kaffee ist ein ganz wesentlicher Aspekt wenngleich nicht der einzige im Office-Umfeld. Neben Kaffee geht es hierbei auch um Heißgetränke wie Tee und Kakao genauso wie um Kaltgetränke, Wasserspender bis hin zu Snacks. Arbeitswelten haben sich sehr stark verändert und dieser Trend wird weiter anhalten. Die Ansprüche an eine professionelle Verpflegung von Mitarbeitern, Partnern und Kunden mit Getränken sowie Snacks steigen. Neue Arbeitsformen des mobilen Arbeitens z.B. in Coworking Spaces erfordern ganz neue Konzepte, die besondere Anforderungen an eine 24/7-Verfügbarkeit von Speisen und Getränken ohne den Einsatz von Personal haben. Die Office Lounge ermöglicht der Branche, Ihre OCS-Lösungen zu präsentieren und an einem Ort die gesamte Bandbreite des Office Service zu zeigen.

Inwiefern unterscheidet sich dieses Konzept den von der Sonderschau Office Coffee Corner in 2017?

Das Coffee Corner-Konzept wurde weiterentwickelt zu einem Lounge-Format, das den Besucher zum Verweilen einlädt und den Anbietern die Möglichkeit gibt, mit eigenem Personal vor Ort zu sein, um die neuesten Office Service-Angebote vorzustellen.

Auf welche Trends sollten sich Operator einstellen?

Die Herausforderungen für die gesamte Branche und gleichzeitig auch die Chance sind immens. Von Nachhaltigkeit insbesondere im Bereich der Becher über moderne Paymentlösungen bis hin zu der Frage, ob auch im Vending smarte Sprachassistenten Einzug erhalten werden, steht die Branche vor komplexen Themen.

Wie sieht Ihrer Meinung nach der OCS der Zukunft aus?

Marktexperten aber auch die Austeller der euvend & coffeena sehen im Bereich OCS große Chancen für Wachstum, denn ein Viertel des jährlichen Kaffeegesamtkonsums wird bereits außer Haus getrunken – Tendenz steigend. Volumenmäßig macht der Arbeitsplatz dabei etwa zwei Drittel des Out-of-Home-Vertriebsmarktes aus. In Deutschland bieten bis jetzt knapp 60 Prozent der Arbeitgeber in ihrem Unternehmen Kaffee an – sei es kostenlos oder kostenpflichtig. Damit gibt es bei 40 Prozent der Arbeitgeber noch keine professionelle Kaffeeversorgung. Hier ist also noch sehr viel Potenzial. Hinzu kommen sich ändernde Arbeitswelten, flexiblere Arbeitszeitmodelle, neue kollaborative Räumlichkeiten sowie der Anspruch der Mitarbeiter oder des Kunden an eine hochwertige Versorgung mit Heiß-, Kaltgetränken und auch Snacks im Unternehmen. Ein guter Kaffee steht hier natürlich ganz oben auf der Liste. So werden Büros zukünftig zu neuen Kaffeehäusern.

Wer sind in diesem Jahr heiße Kandidaten für den Vending Star?

Das wird nicht verraten.

Welche Rolle spielen die Food-Trucks auf der Eu’Vend in Bezug auf Vending?

Street Food ist ein absolut angesagter Foodtrend. Für die Vendingbranche ist es wichtig, auf dem Laufenden zu sein, was die aktuellen Foodtrends angeht. Foodtrucks liefern wertvolle Inspiration für das Angebot an Speisen und Getränken und auch für die Gestaltung eines zeitgemäßen Ambientes bzw. der Inszenierung, die im Zusammenhang mit dem Angebot von Food & Drinks immer wichtiger wird.

Auf welche Veranstaltung freuen Sie sich ganz persönlich?

Neben den Inszenierungen der Aussteller auf ihren Ständen mit der Präsentation ihrer Produktneuheiten freue ich mich besonders auf das Konferenzprogramm Visions of Vending. Hier werden Top-Referenten über die neuesten Entwicklungen und Trends im Kaffee und Vending berichten. Hier sehen wir, was in den nächsten Jahren erst entwickelt wird und aktuell noch auf keiner Messe zu sehen ist. Hier schauen wir in die Zukunft von Kaffee und Vending. Das finde ich besonders spannend.

Payment-Trends 2019: Im Vorbeigehen

euvend & coffeena zeigt Trends und Potenziale des bargeldlosen Bezahlens

Lange galt: Zum Bezahlen braucht man Geld - Bargeld. Und das auch und besonders für den Kauf von Produkten und Waren aus dem Automaten. Der Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e. V. (BDV) schätzt, dass ca. 75 Prozent aller Automaten mit Bargeld betrieben, in erster Linie also mit Münzen gefüttert werden. Doch bargeldloses Bezahlen ist ein Trend, der auch vor der Vending-Branche nicht Halt macht – und der in Ländern wie Großbritannien, Niederlande, Schweden oder Polen ausgeprägter ist als in Deutschland. „Der deutsche Verbraucher ist im internationalen Vergleich immer noch sehr zurückhaltend bei der Nutzung bargeldloser Bezahlsysteme, auch wenn hier ein starker Wandel zu beobachten ist, der natürlich auch Auswirkungen auf den Vendingmarkt hat“, André Meier, Head of Sales bei der Sielaff GmbH & Co. KG.

Einer Umfrage des Institutes für Demoskopie Allensbach vom Juni 2018 zufolge fänden es bereits 59 Prozent der befragten Deutschen über 16 Jahre praktisch oder sehr praktisch an Snack, Getränke-, Zigaretten- oder Fahrkartenautomaten mit der girocard zu bezahlen. In Deutschland gibt es über 100 Millionen girocards sowie Kundenkarten von Banken und Sparkassen. Seit Ende 2016 werden alle neuen girocards durch die Volksbanken Raiffeisenbanken und Sparkassen sowie durch einige Privatbanken mit integrierter Kontaktlosfunktion ausgegeben, um direkt und ohne Aufladen vom Konto kontaktlos durch NFC-Technologie sozusagen „im Vorbeigehen“ bezahlen zu können. Bis zum Ende des Jahres sollen sich 75 Millionen kontaktlosfähiger girocards im Umlauf befinden. Seit 2018 ermöglicht die Deutsche Kreditwirtschaft zudem das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone. Besitzer eines Android-Handys können dank Google Pay ebenfalls bereits mit dem Smartphone zahlen. Eine neue Allianz zwischen Google und Paypal dürfte diese Entwicklung erheblich beschleunigen.

Vorteile des kontaktlosen Zahlens

Benutzer und Betreiber von Automaten können die veränderte Haltung der Deutschen zum bargeldlosen Bezahlen nutzen. Für sie wird der Betrieb des Automaten effizienter und wirtschaftlicher, da die Auszahlung (und damit das Bereithalten und Nachfüllen) von Wechselgeld entfällt. Geld- und Wechselgeldinventur gehören der Vergangenheit an. Auch das Risiko von Vandalismus und Diebstahl verringert sich, da sich im Automaten keine Bargeldbestände befinden.

„Der verstärkte Einsatz der Vernetzung führt dazu, dass der Operator einfacher auf seine Geräte zugreifen kann. Dies ermöglicht ihm eine schnelle Reaktion auf das aktuelle Marktgeschehen, z.B. durch flexible Anpassung von Verkaufspreisen,“ sieht man bei Sielaff als einen weiteren Vorteil für Automatenbetreiber. Die Ausstattung von Automaten mit bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten könnte sich gar in barer Münze auszahlen, John Kolthof, Geschäftsführer CCV Easy, eine Marke der internationalen CCV Gruppe CCV Group B.V., sagt: „Wir sehen ein großes Potenzial für alle Arten von Verkaufsautomaten, die mit einer elektronischen Zahlungslösung ausgestattet werden müssen, die alle Arten von Zahlungen ausführen kann. Aktuelle Studien zeigen, dass die Konsumenten deutlich mehr ausgeben werden, wenn sie nicht auf die „in der Tasche befindlichen Münzen“ beschränkt sind.

Auf der euvend & coffeena 2019 werden Systeme für bargeldloses Bezahlen große Aufmerksamkeit erfahren. Darunter „Hi!“, der neue bargeldlose Leser der EVOCA Germany GmbH, und der zugehörigen App „Breasy“. „Einfaches und schnelles Bezahlen ist ein Muss heutzutage. Hi!, der neue bargeldlose Leser, der Bluetooth- und IrDA- Technologie enthält, vereint Flexibilität und maximale Sicherheit. Der Key Leser verfügt über ein neues Sicherheitslevel, welches einen verstärkten Schutz gegen Hacking bietet. Außerdem verfügt der Proximity-Leser über die Mifare DESFire Technologie für Karten, um eine höhere Sicherheit zu bieten“, sagt Oliver Garn, Geschäftsführer EVOCA Germany GmbH, über die Vorteile des neuen Systems.

Weitere Trends und Potenziale des bargeldlosen Bezahlens finden Sie auf der euvend & coffeena vom 9.-11. Mai in Köln.

Koelnmesse – Global Competence in Food and FoodTec: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Ernährungsmessen und Veranstaltungen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln und Getränken. Messen wie die Anuga, die ISM und die Anuga FoodTec sind als weltweite Leitmessen etabliert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern auch in weiteren Wachstumsmärkten rund um die Welt, z. B. in Brasilien, China, Indien, Italien, Japan, Kolumbien, Thailand, den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Arabischen Emiraten Foodmessen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Mit diesen globalen Aktivitäten bietet die Koelnmesse ihren Kunden maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.
Weitere Infos: http://www.global-competence.net/food/

Büros sind die Kaffeehäuser von morgen – Trend Office Coffee Service (OCS) bewegt den Markt

Unternehmen auf der euvend & coffeena 2019 präsentieren neue Lösungen und Einsatzmöglichkeiten des OCS

OCS ist seit geraumer Zeit in aller Munde und ist einer der am stärksten wachsenden Märkte der Branche – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Vor dem Hintergrund sich ändernder Arbeitswelten, immer flexibler gestalteten Arbeitszeitmodellen und dem daraus entstehenden fließenden Übergang zwischen Berufs- und Privatleben verändern sich auch die Bedürfnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Unternehmen aber auch Kunden.

Hinzu kommen neue kollaborative Formen der Zusammenarbeit, die völlig andere Ansprüche an die Gestaltung von Büroräumen hervorrufen/stellen. Ob kreative Projekträume, offene Bereiche zur Kommunikation oder auch klassische Lobbybereiche, die Einsatzmöglichkeiten des Office Coffee Service sind vielfältig und tragen zum positiven Erscheinungsbild eines Arbeitgebers bei.

Auch auf der euvend & coffeena 2019 wird das Thema wieder eine wichtige Rolle spielen und eine Vielzahl der ausstellenden Unternehmen ist sich einig, dass OCS großes Potenzial hat: Der Geschäftsführer und Country Manager für Österreich und die Niederlande der EVOCA Germany GmbH Oliver Garn zählt den OCS-Markt zu einem der am stärksten wachsenden Märkte in Deutschland ein und erklärt: „OCS wird nicht, sondern ist für EVOCA ein wichtiges Thema mit Relevanz, denn eine gute Tasse Kaffee trägt immer zur positiven Stimmung der Mitarbeiter oder auch Kunden bei.“ Tobias Lange, Sales Director der Miko Kaffee GmbH sieht dies ganz ähnlich und betont: „OCS hat heutzutage eine enorme Bedeutung, der Konsument liebt es seinen hochwertigen Kaffee am Arbeitsplatz zu trinken. Auch in den kommenden Jahren wird der OCS-Markt weiter an Wachstum zulegen. Wir sehen sehr große Chancen in diesem Markt.“

Arbeiternehmer erwarten heutzutage allerdings nicht nur zeitgemäße Versorgung mit Heiß- und Kaltgetränken, sondern vor allem auch Qualität im Hinblick auf den Geschmack. Gestützt wird diese Entwicklung durch ein großes Angebotsspektrum: Von der kleinen Table-Top-Kapselmaschine bis zum Kaffeevollautomaten oder Standgerät, vom hygienischen Wasserspender bis zum Kaltgetränke-Automaten, vom individuellen Wartungs- und Reparaturservice bis zum „Rundum-Sorglos-Paket“ ist eine Vielzahl von Angeboten und Leistungen erhältlich, die für jede Unternehmensgröße ein maßgeschneidertes Angebot ermöglicht.

Unabhängig davon, welche Lösung ein Unternehmen bei aller Vielfalt wählt: Die Qualität muss stimmen. Die Auswahl der Getränke, ihre Zubereitung sowie das Design und auch das Material der Geräte – im besten Fall nachhaltig - sind ebenso wichtige Faktoren wie die technische Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Anbieter professioneller OCS-Lösungen wissen das.

Das Thema Qualität steht auch bei den Herstellern im Fokus. „Der Selbstbedienungsmarkt wächst, da der Coffee to go weiterhin im Trend liegt. Die Qualität der Kaffeespezialitäten aus einem Vendingautomaten soll dabei der aus einem Coffee Shop oder einer Kaffeebar in nichts nachstehen“, erklärt Hansjürg Marti, Geschäftsführer der Schaerer Deutschland GmbH. „Wir bemerken beispielsweise, dass die Nachfrage seitens der Operator nach Vendingkonzepten, die diesen Qualitätsanspruch erfüllen – sprich auf Frischmilch und frisch gemahlene Bohnen setzen – steigt. Schaerer startete vor zwei Jahren eine Qualitätsoffensive im Selbstbedienungs-Segment und bietet heute mit der Schaerer Premium Coffee Corner ein ausgefeiltes Konzept. Denn da, wo herkömmliche Vending-Maschinen häufig komplett auf Pulverlösungen zurückgreifen, bringt Schaerer seine tiefgreifende Kaffeeexpertise ins Spiel und bietet mit der Premium Coffee Corner Vielfalt und Qualität auf Basis frischer Zutaten. Dazu gesellen sich ein einzigartiges Spektrum an Individualisierungsmöglichkeiten nach Kundenwünschen – sowohl bei den Ausstattungsvarianten als auch beim Design – und eine denkbar einfache Wartung und Befüllung dank der kompakten sowie modularen Bauweise“, führt Marti weiter fort.

Bei Jacobs Douwe Egberts (JDE) Professional werden dem OCS-Markt ebenfalls sehr gute Wachstumspotenziale attestiert. Für Arnd Manau, Sales Director bei JDE Professional, gilt: „Der Vending- und OCS-Bereich sind für uns von zentraler Bedeutung. Hier schlummert noch viel Potential und wir sehen für das Geschäft von JDE Professional zusammen mit unseren OCS Partnern gute Wachstumschancen. Besonders sehen wir hier mit Markenkaffee gute Möglichkeiten.“

Auch Matthias Molnar, Sales Director DACH Professional Filter Products bei BRITA, bestätigt diese Entwicklung: „Die Lust an gutem Kaffee ist gewachsen und dieser kann durchaus auch im Büro zum Genussmoment werden. Gute Maschinen und gute Bohnen sind wichtig, aber allein noch kein Garant für guten Geschmack. Der Grundstoff Wasser beeinflusst das Kaffeearoma, soviel ist Fakt. Obwohl für das bloße Auge unsichtbar, wirken Wasserinhaltsstoffe auf den Geschmack, die Crema und das Aussehen von Kaffee – positiv oder negativ. Mit BRITA-Filtern wird die optimale Mineralienzusammensetzung für das beliebte Heißgetränk erzielt und so kann der Kaffee sich von seiner besten Seite präsentieren.“

Aber warum entscheiden sich (immer mehr) Unternehmen für OCS? Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand:

- OCS-Angebote tragen dazu bei, einen Raum zu schaffen, in dem sich Mitarbeiter treffen und austauschen können. Das fördert nicht nur eine angenehme Arbeitsatmosphäre und das Miteinander: Die Mitarbeiter müssen für ihre „Kaffeepause“ das Büro nicht verlassen (etwa, um zum Coffee Shop an der nächsten Ecke zu gehen). Die Folge: eine erhöhte Präsenz am Arbeitsplatz und damit eine gesteigerte Produktivität.
- Apropos Produktivität: Die entspannende und anregende Wirkung gerade von Kaffee führt bei vielen Menschen zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit. Die sprichwörtliche „gute Tasse Kaffee“ hilft dabei, sich neu zu sortieren und Aufgaben mit neuer Dynamik anzugehen.
- Last but not least zeigt sich in OCS-Lösungen auch die Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern: Die Gratis-Versorgung mit Kaffee, Tee, Wasser oder auch Snacks drückt eine Form der Anerkennung aus – mit positiven Auswirkungen auf Einsatzbereitschaft und Betriebsklima.

Die euvend & coffeena 2019 als der zentrale Businesstreff der Branche ist damit der ideale Marktplatz, um die neusten OCS-Lösungen von vielseitigen Vendingautomaten bis hin zu Profi-Kaffeeautomaten zu präsentieren. So werden die Büros von heute schnell zu modernen Kaffeehäusern von morgen.

Portraits der Zitatgeber können unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://bit.ly/2MVRC2t

Koelnmesse – Global Competence in Food and FoodTec: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Ernährungsmessen und Veranstaltungen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln und Getränken. Messen wie die Anuga, die ISM und die Anuga FoodTec sind als weltweite Leitmessen etabliert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern auch in weiteren Wachstumsmärkten rund um die Welt, z. B. in Brasilien, China, Indien, Italien, Japan, Kolumbien, Thailand, den Vereinigten Staaten und den Vereinigten Arabischen Emiraten Foodmessen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Mit diesen globalen Aktivitäten bietet die Koelnmesse ihren Kunden maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

Peggy Krause

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